Rechnen und zeichnen, damit andere bauen können!
Was macht man als Technischer Produktdesigner?
-Skizzen und Pläne für die Entwicklung von Fahrzeugen, Maschinen oder anderen technischen Geräten zeichnen
-Konstruieren und Entwerfen von Bauteilen oder Gebrauchsgegenständen mithilfe von 3D- und CAD*-Programmen
-Erstellen von Dokumentationen
Wo arbeitet man?
In Entwicklungs und Konstruktionsabteilungen von Industrieunernehmen unterschiedlichster Branchen, in Architektur- oder Ingenieurbüros, in Ateliers für Produkt- und Industriedesign.
Welche Vorraussetzungen/Fähigkeiten sollte man haben?
-Kommunikations- und Teamfähigkeit, selbstständige Arbeitsweise, logisches Denkvermögen
-Spaß an Schulfächern wie Mathematik, Physik und Werken und Technik
-Interesse an der Arbeit am PC
Wichtig: Es ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, aber häufig wird ein mittlerer Bildunsabschluss erwartet.
Infos zur Ausbildung:
-Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule
-In der Industrie möglich
-Dauer: 3,5 Jahre
-Monatliche Vergütung im 1. Ausbildungsjahr: ca. 700-760 Euro
Weiterbildung:
-zur Konstrukteurin
-zur CAD*-Fachkraft
-Studium in Produkt- oder Industriedesign
* CAD ist die Abkürzung vom englischen Begriff "computer-aided design". Damit ist die Verwendung des Computers als Hilfsmittel beim technischen Zeichnen gemeint.
Übrigens: Dem Beruf des Technischen Produktdesigners sehr ähnlich ist der Technische Systemplaner und der Technische Zeichner. Nähere Informationen gibt es z.B. auf www.berufenet.arbeitsagentur.de. Auf der Website www.sprungbrett-bayern.de gibt es einige Praktika in diesen Berufen.
Dieser Artikel wurde verfasst von einer Praktikantin im Redaktionssystem der Homepage von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern. Juni 2012 V.Wenzl